Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen des feigen Anschlags auf den CSD in Berlin. Wir trauern um die ermordete und bangen um die verletzten Personen. Wir trauern auch um unsere Community, die weiter eingeschränkt wird, und die queeren Menschen, die Angst haben müssen, sich frei zu entfalten. Wir sind aber auch wütend. Unsere Wut richtet sich dabei nicht nur auf den Attentäter, sondern auch auf eine immer queerfeindlichere Gesellschaft. Sie richtet sich gegen Rechtsextreme, die Hass schüren und gegen konservative und vermeintlich liberale Politiker, die den öffentlichen Diskurs immer weiter in Richtung Faschismus verschieben. Eben diese Politiker wollen unser Leid jetzt für ihre rassistischen Vorhaben instrumentalisieren. Wir werden das nicht zulassen! Wir wollen diese Menschenfeindlichkeit nicht mit mehr Menschenfeindlichkeit, sondern mit Solidarität und Zusammenhalt beantworten. Als Teil der queeren Community stehen wir gegen Hass und meschenverachtende Hetze, denn wir wissen, wohin diese führen.

